Arbeitsweise

Im Mittelpunkt des Trainings mit Hund-Mensch-Teams steht die Weiterbildung von Ihnen als Hundebesitzer und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Jedes Mensch-Hund-Team wird individuell betrachtet die Trainingsziele an Ihre Anforderungen sowie den Bedürfnissen Ihres Hundes angepasst.

Die gemeinsame Arbeit startet daher immer mit einer theoretischen Vorbereitung auf das Praxistraining, z. B. mit einem persönlichen Beratungsgespräch oder einem Seminar zu einem bestimmten Thema, das Bestandteil eines Trainingskurses ist. Sie erhalten von mir Unterlagen bzw. einen Trainingsplan, um das Besprochene in Ruhe nachlesen und die erste Trainingseinheit gut vorbereitet beginnen zu können.

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Training für den Alltag im Alltag

Hunde lernen und verknüpfen sehr komplex, d. h. sie binden alle möglichen Umweltreize, Gegebenheiten und Eindrücke mit ein. Ein Hund hat eine bestimmte Verhaltensweise erst dann richtig erlernt, wenn es mehrfach an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen trainiert wurde und es erfolgreich ausgeführt werden konnte. Um möglichst praxisnah zu trainieren, findet das Training in abwechslungsreicher und reizvoller Umgebung, wie im normalen Alltag, statt.

Es ist mir außerdem wichtig, dass alle Bezugspersonen des Hundes die gleichen Kenntnisse im Umgang mit dem Hund haben, daher können gerne alle Familienmitglieder am Training teilnehmen.

 

Wohlfühlen in jeder Situation

Unsere Hunde werden im Zusammenleben mit uns Menschen mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert. Es ist für sie nicht selbstverständlich im Aufzug und Auto zu fahren oder an der Leine durch die Stadt zu laufen und viele fremde Menschen zu sehen. Auch der Anblick des Lieblingsspielzeuges, von anderen Hunden oder Katzen versetzt sie in Aufregung. Dies hat sehr häufig zur Folge, dass Hunde nicht mehr auf unsere Signale reagieren und unerwünschte Reaktionen zeigen.

Ein wichtiges Element ist bei mir deswegen das Entspannungstraining nach CumCane. Hierbei lernt ein Hund durch ein bestimmtes Signal die Erregung zu senken und wieder ansprechbar für den Mensch zu werden. Nutzen kann man die trainierte Entspannung in ALLEN Situationen in denen der Hund sehr aufgeregt ist, z. B. überdrehtes Spiel- oder Begrüßungsverhalten, Angst, Aggression oder Jagdverhalten.

Ich achte außerdem auf eine ruhige und sichere Atmosphäre für Sie und Ihren Hund. Sie als Teilnehmer sollen sich wohl fühlen und gerne am Training teilnehmen. Nur so ist es für Sie und Ihren Hund möglich, nachhaltig neue Dinge zu lernen.

Wetterunabhängig findet das Training auch im Hundemaxx-Trainingsraum statt. Der Trainingsraum bietet eine reizarme und sichere Umgebung um die Grundlagen in aller Ruhe üben und besprechen zu können.

 

Kommunikation und Konsequenzen

Um einem Hund präzise mitteilen zu können, welche Verhaltensweise erwünscht ist, nutze ich im Training ein Markersignal. Dieses Signal wird mit einer Belohnung verknüpft und künftig immer dann eingesetzt, wenn der Hund ein erwünschtes Verhalten zeigt.

Eine Belohnung verstärkt jedoch nur dann eine Verhaltensweise, wenn sie der Situation und den aktuellen Bedürfnissen des Hundes angepasst ist. Einer der ersten gemeinsamen Schritte ist es, verschiedene Belohnungen für Ihren Hund zusammenzustellen und im Training einzusetzen.

Die Trainingsschritte und -ziele sind schneller und nachhaltiger durch die präzise Kommunikation mit dem Markersignal zu erreichen. Der Hund entwickelt im Training eine Eigenmotivation, die gewünschten Verhaltensweisen häufiger zu zeigen.

Einzeltraining bietet einen großen Vorteil: die volle Aufmerksamkeit gehört nur Ihnen und Ihrem Hund. Damit kann das Training individuell an Ihre Anforderungen und die Bedürfnisse Ihres Hundes angepasst werden. Nicht jeder hat die Möglichkeit aufgrund seiner Arbeitszeiten oder anderweitigen Verpflichtungen an den festgelegten Kursterminen teilzunehmen. So ist Einzeltraining nicht nur etwas für schwierige Hunde, sondern auch für Welpen- und Junghunde, Alltagstraining für erwachsene Hunde sowie Senioren oder Hunde mit Handicap geeignet.

VIP-Training bietet sich immer dann an, wenn z. B. eine Verbesserung des Sozialverhaltens fremden Hunden gegenüber trainiert werden soll. Diese Trainingsstunde ist für zwei Hund-Mensch-Teams die voneinander und an einander lernen können. Es werden vorab die jeweils wichtigsten Verhaltensweisen erklärt sowie der genaue Trainingsablauf besprochen. Duotraining ist auch eine gute Möglichkeit um andere Hund-Mensch- Teams durch gezieltes Beobachten besser einschätzen zu lernen. Auf diese visuelle Art des Lernens ist es häufig viel einfacher Erfolge zu verzeichnen.

Gruppentraining ist eine gute Möglichkeit, erlernte Verhaltensweisen unter Ablenkung mit anderen Hunden und Menschen zu trainieren und zu festigen. Jedes Hund- Mensch-Team setzt die Übungen individuell um und passt sie an. Wir Menschen verstehen die richtigen Abläufe häufig sehr gut durch visuelles Lernen. Es fällt uns Menschen so leichter das Gesehene selbst besser umzusetzen und anzuwenden. Auch der Austausch mit anderen Hundebesitzern ist sehr wichtig und jedes Mensch-Hund-Team soll sich in vertrauter Runde wohlfühlen.

Die Trainingsgruppen bestehen aus max. 4 bis 5 Hunden, damit ich jedes Team gut beobachten und am besten Hilfestellung leisten kann.

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Leistungsfähige Biocomputer

Forschungsergebnisse zeigen, dass Tiere sehr viel mehr können, als die Natur ihnen abverlangt. Heute wissen wir, dass ein Gehirn nach dem Prinzip „Use it, or loose it” funktioniert. Mensch und Tier verfügen über ungeheuer leistungsfähige „Biocomputer”, deren Programme allerdings aktiviert und gepflegt werden müssen, um zur Verfügung zu stehen.

Durch die Wahrnehmung von Umweltreizen und gut strukturiertes Training  werden einzelne Hirnzellen (Neuronen) miteinander verknüpft zu Nervenzellsträngen. Es entstehen im Gehirn Leitungsstraßen und -bahnen, die, je öfter sie befahren werden, nach und nach breiter gebaut werden zu “Datenautobahnen”. Auf diesen Autobahn- en wird ein schneller und sicherer Zugriff auf die gespeicherten Informationen möglich und es kann eine schnellere Reaktion erfolgen.

Daten, die nicht so oft abgerufen werden, werden als unwichtig eingestuft und dadurch ist ein Zugriff nicht so schnell und sicher möglich. Nicht mehr benötigte Informationen und Erfahrungen werden im Gehirn wieder gelöscht.

Mit der Zeit entsteht eine große “Landkarte” im Gehirn des Hundes, auf der bestimmte Nervenzellgruppen für ein bestimmtes Verhalten stehen. Ähnliches wird zu Ähnlichem abgelegt, die Erfahrung steigt und neue Erfahrungen können leichter eingeordnet werden. Wissen, das miteinander im Zusammenhang steht, kann noch schneller abgerufen werden.

Lernen steigert die Intelligenz, dadurch wird das Gehirn flexibler, da es auf immer mehr Erfahrungen zurückgreifen kann. Nichts lernen zu können oder zu dürfen führt zu Einbahnstraßen und Trampelpfaden im Gehirn. Hunden mit einer klein angelegten Landkarte fällt es schwerer Eindrücke und Erfahrungen abzuspeichern und einzuordnen. Dies führt zu mehr unerwünschtem Verhalten und ein Umlernen dauert länger.

 

Kreatives Arbeiten und mentale Stimulation

Ich lege in meinem Training großen Wert darauf, dass Hunde erwünschte Verhaltensweisen selbst erarbeiten. Bei dieser Trainingsart basiert das Lernen auf dem Prinzip „Versuch und Irrtum“. Dadurch wird der Hund schnell erkennen, wann er etwas richtig gemacht hat und wann nicht. Diese so selbst erarbeiteten Übungen fordern den Hund heraus. Denn eine geistige Arbeit, kann für Hunde sehr viel anstrengender sein, als stundenlanges Laufen.

Hundetraining bedeutet für mich mit dem Hund zu arbeiten und dadurch seine Intelligenz zu fördern. Auch die Kreativität des Hundes ist hierbei von Bedeutung. Denn vielfach setzt man sich z. B. beim Trixx-Training kein genau definiertes Ziel, sondern formt einen Trick aus dem angebotenen Verhalten des Hundes. Durch diese geistige Arbeit wird der Hund sehr gut ausgelastet und das gewünschte Verhalten entwickelt sich aus den eigenen Fähigkeiten und Vorlieben.

 

Sie als Hundebesitzer sollten bereit sein

-       Liebe, Zeit und Geduld zu investieren,

-       offen für Neues zu sein, denn Hunde sind individuell und

-       zielorientiert den gemeinsamen Weg zu verfolgen,

dann steht einem harmonischen Miteinander nichts im Wege.

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